
Viele gesetzlich versicherte Patientinnen und Patienten kennen die Situation:
Lange Wartezeiten auf einen Termin, volle Wartezimmer – und am Ende bleibt für das Arzt-Patienten-Gespräch oft nur wenig Zeit.
Gerade in der Orthopädie ist jedoch das persönliche Gespräch, eine sorgfältige Untersuchung und eine ausführliche Therapieplanung entscheidend für den Behandlungserfolg. Beschwerden des Bewegungsapparates sind komplex – sie entstehen selten isoliert und lassen sich häufig nicht mit einem schnellen Blick auf ein Röntgenbild oder einer Schmerztablette ausreichend behandeln.
Orthopäden mit Kassenzulassung versorgen täglich eine sehr hohe Anzahl an Patientinnen und Patienten. Die Vergütung erfolgt pauschal pro Quartal – unabhängig vom tatsächlichen Zeitaufwand.
Diese Struktur unseres Gesundheitssystems führt dazu, dass:
Bei kleineren Verletzungen mag das ausreichend sein. Doch selbst ein scheinbar „einfach“ umgeknicktes Sprunggelenk erfordert häufig mehr Zeit, um Folgeschäden zu vermeiden und eine optimale Therapie zu planen.
Bei chronischen Rückenschmerzen, Hüftbeschwerden oder Schulterproblemen reicht ein Röntgenbild allein meist nicht aus. Hier braucht es eine umfassende Analyse – und Zeit.
Eine nachhaltige orthopädische Behandlung beginnt mit:
Nur wenn Patientinnen und Patienten verstehen, woher ihre Beschwerden kommen, können sie selbst aktiv zur Genesung beitragen.
Immer mehr gesetzlich versicherte Patienten entscheiden sich bewusst dafür, einen Orthopäden in einer Privatpraxis als Selbstzahler aufzusuchen.
Der wichtigste Grund: Zeit, individuelle Betreuung und Transparenz.
In unserer Praxis erfolgt die Abrechnung nach der GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte).
Das Honorar für eine umfassende orthopädische Behandlung beträgt 100 Euro.
Enthalten sind unter anderem:
Es entstehen keine versteckten oder unerwarteten Zusatzkosten.
Um diese Qualität gewährleisten zu können, führe ich bewusst keine Kassenzulassung.
Mit Kassensitz wäre es notwendig, täglich 50 oder mehr Patienten zu behandeln. Eine individuelle Betreuung mit ausreichend Gesprächszeit wäre unter diesen Rahmenbedingungen kaum möglich.
Gerade bei:
ist es mir wichtig, gemeinsam mit meinen Patienten alle konservativen und modernen Therapieoptionen ausführlich zu besprechen.
Oft gibt es vor einer geplanten Operation noch alternative oder konservative Behandlungsmöglichkeiten.
Dazu gehören beispielsweise:
Diese Optionen individuell abzuwägen und gemeinsam zu planen, benötigt Zeit – und genau diese Zeit möchte ich meinen Patienten geben.
Eine orthopädische Behandlung sollte mehr sein als eine schnelle Symptombehandlung.
Wer langfristig schmerzfrei und beweglich bleiben möchte, braucht eine fundierte Diagnostik, ein individuelles Therapiekonzept und einen Arzt, der sich Zeit nimmt.
Wenn Sie Wert auf eine ausführliche Untersuchung, transparente Kosten und eine persönliche Betreuung legen, bietet die Behandlung als Selbstzahler in unserer Privatpraxis eine bewusste Alternative.