Das MünchenOrthoCenter hat sich schwerpunktmäßig auf den minimalinvasiven Ersatz am Hüft- und Kniegelenk spezialisiert und den Fokus auf neueste OP-Techniken, innovative und kleine Implantate (Kurzschaftprothesen) sowie den Einsatz von Robotertechnologie gelegt, um dem hohen Anspruch unserer Patientinnen und Patienten gerecht zu werden.
Ja, sowohl gesetzlich als auch privat versicherte Patienten, können in unsere Sprechstunde kommen. Allerdings haben wir aufgrund unserer Größe und Organisationsstruktur keine Kassenzulassung; d.h. wir können nicht direkt mit der gesetzlichen Krankenkasse abrechnen, so dass wir Ihnen einen geringen Unkostenbeitrag von 80 Euro in Rechnung stellen. Im Falle einer Operation wird dieser jedoch vollständig durch die gesetzliche Krankenkasse ohne Zusatzkosten für Sie übernommen.
Direkt vor der Praxis oder der Klinik können Sie nur kurz anhalten. Parkplätze mit einer Parkuhr finden Sie in der Mandlstraße oder in der Maria-Josepha-Straße. Von da sind es nur wenige Gehminuten bis zu unserer Praxis.
Von der Giselastraße oder Münchner Freiheit aus beträgt der Fußweg in die Praxis nur 5-8 Minuten. Wenn Sie mit dem Fahrrad kommen orientieren Sie sich an der Bus-Durchfahrtstrasse durch den Englischen Garten an der westlichen Parkseite etwas Richtung Norden.
Für den Besuch zu uns in die Praxis ist das Tragen einer FFP2 Maske ausreichend. Aktuell ist auch der Eingang über die Klinik zu uns nur mit einer FFP2 Maske möglich.
Sie erreichen uns zu den Sprechzeiten unter der Telefonnummer 089/381704800 oder buchen einen Termin zu jederzeit online über Doctolib. Über das Kontaktformular auf unserer Homepage oder via Email ist eine Terminvereinbarung ebenfalls jederzeit möglich.
Falls Sie bereits Unterlagen oder Röntgenbilder von vorbehandelnden Ärzten oder Kliniken haben, bringen Sie diese bitte mit. Auch aktuelle internistische oder kardiologische Befunde können wichtig sein, falls bei Ihnen eine Operation im Raum steht.
Sie können frei zwischen Dr. Kothny oder Dr. Trabold wählen, da sie eine Gemeinschaftspraxis führen. Beide sind erfahrene Orthopäden und Chirurgen, die mit Ihnen gemeinsam den sinnvollsten Behandlungsweg finden werden.
Je nach Beschwerdebild und Problematik kann die Besprechung einen größeren Zeitaufwand erfordern. Rechnen Sie hier bitte mit einer Stunde, sollten ein Röntgenbild oder andere Untersuchungen noch notwendig sein. Eine Kontrolluntersuchung, beispielsweise nach einer Operation, dauert in Regel ca. 20 Min.
Grundsätzlich behandeln wir alle orthopädischen Fälle und somit sämtliche Beschwerden am Bewegungsapparat. Egal ob diese durch eine Verletzung oder im Laufe der Zeit ohne eigentliche Ursache entstanden sind. Wir finden zusammen mit Ihnen immer ein passendes Behandlungskonzept.
Nach dem Einsatz eines künstlichen Hüftgelenks bleiben Sie etwa 5 Tage im Krankenhaus. Danach schließt sich eine Rehabilitation an, damit die Muskulatur gestärkt, die Beweglichkeit verbessert und der Umgang mit dem neuen Gelenk erlernt wird.
Vor einer Operation muss die Einnahme bestimmter Medikamente vorübergehend unterbrochen werden. Hilfreich ist, wenn Sie zum Aufklärungsgespräch eine vollständig ausgefüllte Medikamentenliste mitbringen. Wichtig ist auch, Ihren Arzt über Ihre bestehenden Allergien zu informieren, etwa gegenüber Medikamenten, wie Antibiotika oder sonstige Stoffe.
Wer Sie rauchen und es schaffen, einige Wochen vor der Operation damit aufzuhören, können Sie Ihre Genesung fördern. Wundheilungsstörungen sind nach einem Rauchstopp nachweislich seltener!
Während Ihres stationären Aufenthaltes im Krankenhaus ist es hilfreich,
- einen Trainingsanzug mit einem weiten Hosenbein, in den man leicht reinkommt
- flache, gut sitzende und rutschfeste Schuhe ohne Schnürsenkel oder Sportschuhe
- einen langen Schuhlöffel, ggf. eine Greifzange
- einen Rucksack zum Transportieren von Dingen, wenn Sie an Krücken gehen
mitzunehmen.
Nicht zuletzt: Niemand lässt sich gerne operieren! Manche fürchten sich vor der Operation und vor den Schmerzen danach. Verschiedene Strategien können Ihnen aber im Umgang mit der Angst helfen und es gibt zahlreiche Möglichkeiten, die Schmerzen nach dem Eingriff zu lindern. Wir besprechen gerne mit Ihnen in einem ausführlichen Vorgespräch Ihre offenen Fragen. Scheuen Sie sich nicht, uns Fragen, die Ihnen wichtig sind, zu stellen.
Studien zeigen, dass die Genesung durch einen frühen Beginn der Rehabilitation beschleunigt werden kann. Deshalb beginnt man bereits am Tag der Operation oder am Tag darauf mit ersten Übungen, anfangs zusammen mit Ihrem Physiotherapeuten, später auch durch aktive Eigenbeübungen.
Vor allem in den ersten Wochen nach der Operation ist es möglich, dass das Gelenk bei ungünstigen Bewegungen auskugelt (Luxation). Dabei springt der Prothesenkopf aus der Pfanne, weil die Muskeln und Bänder, die das Gelenk stabilisieren, noch geschwächt und noch nicht vollständig verheilt sind. Bewegungen, die zu Problemen mit der Prothese führen können, sind z.B. starkes Drehen des Oberkörpers und Beugen der Hüfte über 90°. Zu einer Luxation kommt es aber nur selten - überängstlich müssen Sie also nicht sein.
Es dauert etwa 10 Tage bis die Wunde vollständig verheilt ist. Die Operationsfäden oder -klammern werden nach 10-15 Tagen entfernt, sofern diese nicht selbstauflösend sind. Wenn sich die Wunde innerhalb von 10 Tagen nicht richtig verschlossen hat oder länger als 2-3 Tage nässt, ist es wichtig, die Ursache rasch abklären zu lassen. Solche Anzeichen und auch Rötungen, Fieber oder Schmerzen können auf eine Gelenkinfektion hinweisen. Diese seltene Komplikation muss schnell behandelt werden!
Es dauert eine Zeit, bis Sie sich an das neue Gelenkersatz gewöhnt haben. Die Rehabilitation dient dazu, Ihre Muskulatur zu stärken, die Beweglichkeit des Gelenks zu vergrößern und zu lernen, sich damit angstfrei zu bewegen. Eine schmerztherapeutische Begleitung unterstützt Ihre Genesung.