Hüfte - Kurzschaftprothese

Wir beraten Sie individuell zu modernen konservativen und operativen Therapien, mit dem Ziel, Schmerzen zu reduzieren und Beweglichkeit im Alltag zurückzugewinnen.

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Die Kurzschaftprothese an der Hüfte sollte aus unserer Sicht immer die erste Wahl sein.

Bei der Kurzschaftprothese wird deutlich mehr Knochen erhalten, das deutlich kleinere Schaft-Implantat passt sich dem Knochen sehr viel besser an. Es resultiert eine optimale Krafteinleitung in den Knochen.  Aufgrund des kurzen und gebogenen Designs lässt sich eine Kurzschaftprothese tatsächlich minimalinvasiv einbringen und es gelingen sehr kleine schonende Zugänge. Durch dieses Vorgehen kann auch die natürliche Gelenkgeometrie exakt wiederherstellt werden.

Die bei weitem am häufigsten verwendeten „konventionellen“ Standardprothesen haben hingegen den Nachteil, dass ein relativ großer Zugang notwendig ist, um diese einzusetzen. Zudem werden sehr viel mehr Knochen, Sehnenansätze, Bindegewebe und Muskeln entfernt oder zumindest geschädigt als eigentlich notwendig! Anders ausgedrückt: ein großes Flugzeug braucht eine viel größere Landebahn als ein kleines Sportflugzeug.

Dr. Trabold

Spezialisiert auf minimalinvasive Hüft-Endoprothetik, Teilgelenksersatz und moderne OP-Verfahren.

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Dr. Kothny

Spezialisiert auf moderne Hüft- und Kniendoprothetik mit langjähriger Erfahrung.

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Vorteile der Kurzschaftsysteme:

Schonung von Muskulatur und Gewebe

Durch minimalinvasive, besonders gewebeschonende Technik.

Optimale Anpassung an den Knochen

Für stabilen Sitz und eine natürliche Kraftübertragung.

Geringere Belastung für den Körper

Ein schonender Eingriff mit reduziertem Operationstrauma.

Schnellere Mobilisation

Gehen mit der neuen Hüfte oft bereits am OP-Tag.

Natürliches Gelenkgefühl und Funktion

Dank individueller Biomechanik und harmonischer Bewegung.

Erhalt wertvoller Knochensubstanz

Vorteilhaft bei möglichen späteren Wechseloperationen.

Eine Kurzschaftprothese ist sehr viel kleiner als eine Standardprothese!

Im dem Bild wird ein Größenvergleich zwischen der Kurzschaft- (grau) und der Standardprothese (magenta) dargestellt.

Der Knochen ist grundsätzlich hart, aber kein starres Konstrukt und schwingt abhängig von den Belastungen und ist mechanisch leicht elastisch. Somit ist eine kürzeres Implantat wesentlich natürlichlicher für den Knochen um dessen Funktion zu erhalten.

Die Krafteinleitung in den Knochen ist der wichtigste Vorteil!

Bei den Kurzschaftimplantaten kann durch die hohe Resektion und somit den Erhalt des Schenkelhalses die Kraft in sehr natürliche Art und Weise in den Knochen eingeleitet werden. Siehe auch unteren stehende Grafik. Links der natürliche Knochen in der Mitte eine Kurzschaftimplantat Typ MiniHip und ganz rechts ein konventionelles Standardimplantat. Diese zeigt hingegen eine sehr unnatürliche Krafteinleitung mit viel mechanischer Unruhe im proximalen Schaftbereich und Kraftspitzem am distalen Prothesenende.

Finite Elemente Modell auf der linken Seite von einem natürlichen Knochen, in der Mitte eines MiniHip-Kurzschaftes und ganz rechts einem konventionellen Hüft-Standardschaft

Haben Sie Fragen?

Hüftschmerzen müssen Ihren Alltag nicht dauerhaft einschränken. Im MünchenOrthoCenter klären wir die Ursache Ihrer Beschwerden sorgfältig ab und beraten Sie persönlich, ob eine Kurzschaftprothese für Sie die passende Behandlung ist.

Vereinbaren Sie jetzt einen Termin und lassen Sie sich von unseren Spezialisten persönlich beraten – für mehr Beweglichkeit, Stabilität und Lebensqualität.

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A2®  Kurzschaftprotheensystem mit Pfanne von ARTIQO

Titan-Werkstoff und Hochleistungskeramik

Bei dem A2 Modell der Firma Artiqo handelt es sich um eine Titanschaft (Ti-6Al-4V = Titan, 6% Aluminium, 4% Vanadium) überzogen mit einer Schicht Reintitan und einer Schicht Hydroxylapatit zur Verbesserung der Osteointegration.

Minimalinvasive Implantationstechnik des Kurzschaftes

Implantationstechnik: Nach dem Entfernen des Hüftkopfes (dieser ist fast immer durch die fortgeschrittene Arthrose stark geschädigt), wird bei erhaltenem Schenkelhals zunächst der Schaft präpariert. Grundsätzlich besteht der Knochen aus einer äußeren harten Schicht (Cortialis) und dem inneren "Knochenschwammgewebe". Letzteres wird mit entsprechenden Raspeln verdichtet und es entsteht schrittweise ein sehr stabiles Knochenbett in dem die Originalprothese eingebracht werden kann.

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Hüftschmerzen müssen nicht dauerhaft Ihren Alltag einschränken. Im MünchenOrthoCenter klären wir Ihre Beschwerden gezielt ab und beraten Sie persönlich, ob eine Kurzschaftprothese für Ihre Situation geeignet ist, für mehr Beweglichkeit, Stabilität und Lebensqualität.

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Warum wird nicht ausschließlich dieser Prothesentyp verwendet?

oder potenzielle Nachteile der Kurzschaftsysteme:

(oder Gründe, warum nicht jeder Hüftoperateur die Kurzschaftprothese verwendet)

  • hochspezialisierte anspruchsvolle Operations- und Implantationstechnik
  • höhere Implantatkosten (werden von der jeweiligen Klinik übernommen)
  • Komplikationsmanagement schwieriger (für ungeübte Operateure)
  • noch keine zementierbare Variante von allen Herstellern verfügbar (auch bei Standardimplantaten der Fall)

Die neueste Generation der Kurzschaftsysteme mit weiteren Verbesserungen

  • dreifache konische Form mit trapezoidem Querschnitt und „Two Body“ Design (Typ B und Typ G) zur besseren anatomischen Anpassungsfähigkeit
  • eine zementierte Variante
  • beschleunigte Osteointegration durch eine offenporige Reintitan-Plasma-Beschichtung mit optional zusätzlicher Calcium-Phosphat Schicht (BONIT®)
  • sehr gute Performance im ERPD (Endoprothesenregister Deutschland*)

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